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MDL U15 (m): Gegen den Tabellenführer hält Team Halle das Spiel lange offen

Nochmal ein ganz dickes Brett zum Jahresabschluss: Die Jungs von Team Halle mussten am 13.12. zum Spitzenteam nach Jena. In der thüringischen Universitätsstadt war man im letzten Jahr, mit einem stark ersatzgeschwächten Kader, noch sehr deutlich unter die Räder gekommen. Mit nur einer krankheitsbedingten Absage war die Ausgangssituation beim neuerlichen Aufeinandertreffen der Teams deutlich besser.


Tatsächlich erwischte Team Halle auch den besseren Start und konnte 4:0 in Führung gehen. Doch es dauerte nicht lange um Jena, die mit einem 8-Mann-Kader angetreten sind, aufzuwecken. Durch Fast-Breaks übernahmen die Gastgeber innerhalb von 40 Sekunden die Führung. Das ging Coach Heyne zu schnell und er nahm eine frühe Auszeit. Danach stand die Defense besser aber in der Offense gelang zu wenig. Durch die gute Defense konnte aber auch Jena bei nur 14 Punkten im Viertel gehalten werden, welches somit knapp an die Hausherren ging (14:12).


Während Jena im zweiten Viertel zunächst vorlegte, konterten unsere Jungs und übernahmen nach zwei Minuten die Führung, was seinerseits Jena zu einer Auszeit zwang. Leider zeigte dies Wirkung und das Momentum für Team Halle war gebrochen. Jena kam mit einem 11:0 Lauf aus der Auszeit. Doch noch einmal konterten die Gäste willensstark mit einigen sehenswerten Spielzügen und mit guter Freiwurfquote. Zwei verwandelte Freiwürfe sorgten zum Ende des Viertels dafür, dass sich beide Teams im Abschnitt mit 19:19 egalisierten nur eine knappe Halbzeitführung von 33:31 für Jena auf der Anzeige flimmerte.


Das Bild sollte sich auch nach der Halbzeitpause zunächst nicht ändern. Halle glich zu Beginn der dritten Periode aus, Jena ging wieder in Führung. Zur Mitte des Viertels steht es 38:38. Wieder macht Jena durch Fast-breaks zwei schnelle Körber und kann den sich ergebenden Vorteil bis auf 8 Punkte vor dem letzten Viertel ausbauen.

Damit liegt Halle immer noch in Schlagdistanz. Leider scheinen die Kräfte bei unseren Jungs trotzt des zahlenmäßig größeren Kaders schneller zu schwinden als bei Jena, die zwar nur zu acht (oder eher zu siebt) spielen, aber physisch überlegen sind und zudem immer häufiger Spielzüge einstreuen, die unsere Abwehr aushebelt und zu einfachen Körben für die Gastgeber führen. Der Vorsprung für Jena wächst zu Beginn der Schlussperiode langsam auf 14 Zähler an. Zwei schnell Körbe der Hallenser lassen noch einmal kurz Hoffnung aufkommen, dass das Team doch noch einmal zurückkommen, den Rückstand einstellig und das Spiel damit knapphalten kann. Doch Jena erstickt die Hoffnung schnell im Keim. Tatsächlich ist bei Halle ab Mitte des Viertels die Luft raus und man bleibt mehr als drei Minuten ohne Korberfolg. Die Konsequenz ist eine letztlich dann doch deutliche 54:76 Niederlage.


Die Leistungen über weite Strecken des Spiels zeigen aber weiterhin die positive Entwicklung im Team und für die einzelnen Spieler. Gelungene Spielzüge, aggressive Team-Defense und tolle Einzelaktionen auf beiden Seiten des Balles sorgten dafür, dass die mitgereisten Fans über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel gegen das aktuelle Top-Team der Liga miterleben durften. Die bisher beste Offense der Vorrunde konnte immerhin knapp 20 Punkte unter Ihrem Durchschnitt gehalten werden, allerdings zeigte sich auch, dass unsere Jungs zu wenig gegen die beste Defense der Liga ausrichten konnten.

Mit zwei Siegen und drei Niederlagen beendet Team Halle das Jahr 2025 auf Tabellenplatz 6 der Mitteldeutschen Liga Basketball. Da die Niederlagen gegen die aktuellen Top drei Teams der Tabelle hingenommen werden mussten, in mindestens einem der drei Fälle aber ein Sieg möglich gewesen wäre und man auch sonst nicht weit weg war, ist der Vorsatz fürs neue Jahr klar: In den noch ausstehenden vier Ligaspiele müssen Siege her, damit man sich im oberen Tableau unter den besten fünf Teams für die Finalrunde qualifiziert.


Jetzt aber erst einmal: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Für Team Halle spielten: Adams, Eric, Felix, Gustav, Jannik, Konsti, Niels, Oscar, Philip, Richard, Till, Yannek.


Text: Marten Graubner

Fotos: Bernd Vogel



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