RIMA 03.02.2019  Es ist vollbracht. BBC Halle hat zum ersten Mal ein Ü35 Turnier in der Geschichte des anhaltinischen Basketballs ausgerichtet. Die Vorbereitungen was die Spielplanung angeht waren etwas holprig, aber im Nachhinein hatten ¾ aller Teams richtig Spaß . . . . .

Im ersten Spiel ging es gleich richtig heiß her. Erster Gegner war Rasta Vechta, die Jungs hatten die weiteste Anreise und wollten gleich am frühen Morgen gegen uns den Ball spielen. Gesagt getan, um 11  Uhr war Jump Off. Vor 2 Jahren spielten wir bereits gegen die Niedersachsen und konnten diese in Bremen problemlos schlagen. Aber leider nicht heute. Die „Vechter“ hatten eine unglaubliche Trefferquote, egal von welcher Feldposition und machten uns so das erste Spiel zur Hölle. Die initial angedachte Zonenverteidigung stellte keine Problematik dar, die Mannverteidigung noch weniger. Spielten wir entspannt über groß lief es gut, entschlossen wir uns für Einzelaktionen gingen diese zumeist in die Hose. Ohne das unglückliche Spiel unsererseits weiter kommentieren zu wollen, halten wir fest das Vechta verdient gewonnen hat und sich für die Niederlage vor 2 Jahren revanchiert hat. Im 2ten Spiel musste nun ein Sieg her, Gegner war „Dauermeister“ DBV Charlottenburg. Die nur zu sechst angereisten Hauptstädter spielten eher einen SlowBall, was uns gut in den Kram passte. Nach einer kurzen Führung im ersten Viertel, konterten die Berliner gekonnt mit Distanzwürfen und gingen mit 8 Punkten Führung in die Halbzeitpause. Damit wir nicht vorzeitig aus dem Turnier ausscheiden, musste ein Sieg her. Allen waren heiß die Charlottenburger vom Thron zu stoßen. Als geschlossenes Team gingen wir in die 2te Runde und kämpften uns Punkt für Punkt heran und Lars Kahnt war es dann doch einmal möglich in der Schlussphase einen Distanzwurf zu versenken um das Spiel für uns zu entscheiden. DBV als Berliner Meister, hatte bereits das erste Spiel an die Rivalen aus Zehlendorf abgeben müssen und Zehlendorf hatte Vechta geschlagen. Im 5. Spiel des Tages, hieß es Vechta gegen DBV. Gewinnt DBV können wir im letzten Spiel mit einem einfachen Sieg sogar Norddeutscher Meister werden. Gewinnt Vechta, müssen wir mit 17 Punkten Differenz BG Zehlendorf schlagen um als Vize weiterzukommen. Klar, was wir auf Grund unserer bereits geopferten Kräfte insgeheim hofften. In einem hartumkämpften aber fairen Spiel, dass die Schiedsrichter (hier muss ich mal schimpfen) mit wirklich schlechten Pfiffen auf beiden Seiten - Sinn frei und ohne Verständnis für den Flow des Spiels, weit weg jeglichen . . . ich hör hier auf sonst verlier ich mich. . . Gewann in tragischer Schlussphase Vechta . . . . . das nur am Rande. Damit war Vechta auch sicher weiter und ging in den Partymodus. Entscheidend für unser Weiterkommen war jetzt ein Sieg und um im 3er Vergleich weiter zu kommen mussten + 17 Punkte aufs Board. In einem unterhaltsamen Spiel mobilisierten beide Mannschaften nochmal ihre Reserven und in einem Spiel auf Augenhöhe behielten die Berliner immer etwas die Nase vorn. Verdient gewann die BGZ auch das letzte Spiel und wurde mit drei Siegen damit erstmalig Norddeutscher Meister der Ü35 und qualifiziert sich, ebenso wie der 2t platzierte (Rasta Vechta) für die Deutsche Meisterschaft die im Mai ausgetragen wird.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Teams für die guten und stets fairen Spiele.

Der BGZ und Rasta Vechta wünschen wir viel Erfolg bei der deutschen Meisterschaft.

Wir bedanken uns bei allen Helfern, Grafikern, Kampfrichtern, Schiedsrichtern, der Stadt Halle und dem BVSA für die Unterstützung.

Natürlich auch großen Dank an unsere Sponsoren DOW, Gollmann Komissioniersysteme und der HWG sowie dem Club No12 für die Partylokation am Abend.

Ergebnisse und Tabelle findet ihr hier:

https://www.basketball-bund.net/index.jsp?Action=103&liga_id=27137&defaultview=1

 

PPS:

Durch den leicht abgeänderten Turniermodus (alle Spiele fanden am Samstag statt) trafen sich alle Basketballer noch im ClubNo12 und konnten ausgelassen feiern. Und wenn ich sage ausgelassen, meine ich ausgelassen oder rausgelassen?! Alle zugereisten Basketballteams bedankten sich für die gute Organisation des Turniers (Chefkoch vor Ort: Thomas Mähne) und hatten eine großartige Zeit in der Saalestadt. Wir freuen uns auf nächstes Jahr, da heißt es für uns auf Reisen gehen, um die Norddeutsche zu spielen.