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MDL U 14m: Team Halle mit dem siebten Sieg im siebten Spiel

Wenn man zu acht anreist, ein Spieler sich leider nach 9 Sekunden Einsatzzeit verletzt (an dieser Stelle weiterhin gute Besserung an Denny!), drei Spieler jeweils vier Fouls und drei weitere jeweils drei Fouls haben, muss man höllisch aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen - und einen Plan schmieden. Für Team Halle lautete dieser in der Auswärts-Partie gegen BIG Gotha am 11.01.2026 ganz simpel: die Defense schleifen lassen. Ging nicht anders, sonst hätte die Mannschaft das Spiel zu dritt oder viert beenden müssen. Und so kam in der zweiten Halbzeit der Partie fast ausschließlich die „Achsel-Bauch-Verteidigung" zum Einsatz (Arme hoch, Bauch raus, Gegner im Zweifel laufen lassen). Diese führte zwar dazu, dass gegen Gotha so viele Punkte zugelassen werden mussten wie gegen bislang keine andere Mannschaft, in Summe 93. Aber egal, denn es stimmte vorne: Team Halle kam auf mehr Zähler als der Gegner, insgesamt auf 116. Das bedeutete den siebten Sieg im siebten Spiel in der MDL U 14m.


Die sieben spielfähigen Hallenser zeigten einem vollen 12er Kader der Thüringer die breite Brust und punkteten wie am Schnürchen. Auch wenn gerade am Anfang (wieder mal) einiges liegen gelassen wurde, reichte die schlagkräftige Offense, um die Verteidigung Gothas immer wieder zu durchbrechen. 26, 30, 27, 33 - so verteilten sich die Hallenser Punkte nach Vierteln. Wieder einmal zeigte sich, dass die Mannschaft nach hinten raus immer noch Power hat, nicht einbricht, auch wenn man mit einem kleinen Kader spielt.


Wir stellen heute einen weiteren MDL-Spieler vor. Sandra und Stefan Kazmirzak haben sich Gedanken gemacht über:


      Richard Riedemann - unsere Nr. 11


Richard Riedemann ist der um zwei Minuten ältere der beiden Riedemann‑Zwillinge und vermutlich auch aufgrund dieses kleinen Vorsprungs, minimal größer. Ein weiteres kleines Geheimnis vorweg: Der Unterschied zwischen den beiden fast identisch aussehenden Brüdern lässt sich(falls sie mal sitzen) auch am Haarwirbel erkennen – ein Detail, das von unsicheren Beobachtern immer wieder gern zur Orientierung herangezogen wird.


Was macht ihn beim Basketball aus? Wenn die Trainer eine Statistik der Teilnahme am Training führen, wird sein Name ganz weit oben stehen. Selbst nach einer etwas schwereren Fingerverletzung vor einiger Zeit, war der Rechtshänder trotzdem schnell wieder in der Halle und trainierte einfach seine linke Hand, Richard trainiert nicht, um aufzufallen. Er trainiert, um besser zu werden. Für sich. Für sein Team. Für den Moment, in dem alles passt – der Wurf, der Pass, der Sprung. Apropos Sprung: Aktuell richtet sich derzeit besondere Aufmerksamkeit auf ein bevorstehendes Ereignis: den ersten Dunk von Richard!!! Dieses wird mit Spannung erwartet und ist inzwischen Gesprächsthema unter Beobachtern und Fans. Es haben sich sogar erste inoffizielle Wetten entwickelt, ob der erste echte Dunk noch in dieser Saison oder spätestens in der kommenden Saison gelingen wird. Üben tut er auf jeden Fall schon. Jedes Training! Und ja, manchmal ist er so sehr in Gedanken, dass er die Halle schonmal ohne Hose verlässt. 😅 Das ist typisch Richard – ganz bei der Sache, mit dem Kopf schon beim nächsten Training, Spiel oder dem Dunking. Genau das macht ihn so sympathisch.


Beeindruckende 22.4 Punkte in der diesjährigen MdL Saison, in 3/7 Spielen Top-Performer und immerhin aufgerundete 45% Freiwurfquote kombiniert mit gefühlten 3 Shotblocks pro Spiel machen Ihn zu einen DER Leistungsträger seiner Mannschaft und einen der besten Spieler in den 3 mitteldeutschen Bundesländern. Wir dürfen gespannt sein, wohin seine sportlichen Reise noch gehen wird!?

Abseits des Spielfelds ist er genauso: höflich, zuverlässig, ehrgeizig und mit stillem Stolz – jemand, auf den man zählen kann, der niemanden beeindrucken will – und es trotzdem tut. Richard tritt weder als Showman auf noch sucht er aktiv die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Stattdessen gilt er als Ruhepol, der ohne große Gesten oder Inszenierung auskommt. Er verzichtet bewusst auf eine laute Außenwirkung und überzeugt vielmehr durch Gelassenheit, Zurückhaltung und Präsenz. Er sucht keine Bühne. Aber wenn Verantwortung gebraucht wird, steht er da.


Richard, du bist beeindruckend – gerade, weil du nicht versuchst, es zu sein!

Wie ging der Tag in Gotha zu Ende? Die beiden Trainer Marcel Wanke und Christos Christakis blieben nach Spielende noch einige Minuten auf ihren Stühlen am Spielfeldrand sitzen und hielten inne. Durchatmen, abhaken, Kräfte sammeln, denn...


... nun stehen die „Chemnitzer Wochen" an. Am 01.02.2026 warten zu Hause die ChemCats und am 08.02.2026 auswärts die NINERS Chemnitz. Letztere haben in der Hinrunde nur eine Niederlage einstecken müssen, gegen Team Halle. Beide Spiele fallen in die Ferienzeit, und schon jetzt ist klar, dass bei beiden nicht der komplette Kader zur Verfügung stehen wird. Mal sehen, was die U 14m daraus macht.  


Für Team Halle spielten an diesem Wochenende: Enzo Fabianke - USV (6), Gustav Gabrysch (4), Oskar Jung (23), Eric Kazmirzak (8), Johann Naumann (12), Gustav Riedemann (32), Richard Riedemann (31) und Denny Wiethe - alle BBC


Text: Anja Riedemann, Sandra und Stefan Kazmirzak

Bilder: Sören Migge-Gabrysch, Jörg Riedemann



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