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JBBL: Let’s get it on! 3. Spiel – 3. Sieg!

Zack, Team Halles nächster JBBL-Streich. Die Weste bleibt weiter weiß. Im dritten Saisonspiel wurde mit Göttingen ein weiteres etabliertes Nachwuchsprogramm eines Bundesligisten mit 62:55 (37:28) niedergerungen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wer beim Lesen der Überschrift Marvin Gayes Schmuseklassiker auf den Ohren hat, ist definitiv auf der falschen Tonspur. Basketballspiel gesucht, doch eher einen MMA-Kampf bekommen; Michael Buffers kultiges „Let’s get ready to rumble“ passt definitiv besser. 


Die Partie wurde zu großen Teilen auf dem Boden geführt. Die Schiedsrichter gestatteten beiden Teams, ordentlich zuzulangen, sodass sich die Intensität im Verlaufe des Spiels immer weiter steigerte. Göttingen versuchte, seine nicht zu übersehende körperliche Überlegenheit vor allem in der Zone auszuspielen. Dies band dort viel Aufmerksamkeit der halleschen Verteidigung und verschaffte den Gästen folglich Freiraum außen, den diese aber nicht nutzen konnten (Gott sei Dank; man wird ja noch einmal beten dürfen!!). Die Niedersachsen ballerten völlig unbeirrt drauf, als sei Steph Curry in da house, trafen dabei aber nur 3/32 (9%). „You live and die by the three!“ sagt der Ami dazu nüchtern. 


Die Gastgeber zeigten sich zunächst von der Göttinger Physis beeindruckt, liefen bis Mitte des ersten Viertel auch einem kleinen Rückstand hinterher, nahmen dann aber den Kampf an. Die Fighter vom Dienst im Team waren gefragt und die standen bereit. Noah Winter rückte für den gerade in dieser Partie schmerzlich vermissten besten Rebounder und größten Spieler im Kader, Benjamin Roßner (erkrankt), in die Starting Five und avancierte mit 13 Punkten am Ende gar zum Topscorer. Was für ein Glück, solch einen tiefen Kader zu haben. Neben ihm war auch der zweite „Big Men“, Darin Amtmann, voll in seinem (Kampf-)Element. 12 Punkte, 10 Rebounds und 6 Steals und 2 Assists lautete seine Statistikausbeute am Ende. Beide waren in diesem Spiel diesmal auch diejenigen für die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachten, die die Finger an die Bälle bekamen, diese ablenkten, damit die Mitspieler sie einsammeln konnten.


Dies soll aber dennoch die erneut starke Teamleistung nicht schmälern. 19 Assists sind in Anbetracht der geringen Punkteausbeute ein starker Wert, zumal sich diese auch über das gesamte Team verteilen. Fast zwei von drei Körben wurden also herausgespielt und waren kein Ergebnis einer Einzelleistung. Da freut sich der Trainer, doch nicht ohne zugleich den mahnenden Finger zu heben und auf sein mittlerweile schütteres, ergrautes Haupthaar zu zeigen. Noch weitere solche Spiele vergebener Korbleger, teilweise gar 1:0, und der arme Mann steht ganz ohne Haupthaar da. Mit einer konsequenten Chancenverwertung hätte das nicht so eng bis zur Schlusssirene bleiben müssen. 


Habt daher ein wenig Erbarmen, Jungs, auch mit den ebenfalls wieder um Jahre gealterten Eltern und Fans auf der Tribüne! Dort war fast genauso viel los wie unten in der „Kampfarena“. Deutlich über 100 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Eingebettet in einen ganzen Tag voll Basketball, davor und danach spielten weitere Jugendmannschaften und zum Abschluss noch die „Alten Hasen“, passte das Endergebnis zur erfolgreichen Eigenwerbung. 


Der hallesche Jugendbasketball lebt (wieder)! Darauf ein Händelsches Halleluja.


Text: Cornelius Damm

Fotos: BBC / Team Halle 



 

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